Dec 012018
 
117_YPF_Ruta_3-Balneario_El_Condor   Ein Höhepunkt auf dieser Tour ist die weltgrösste Felsensittichkolonie in El Condor.
Bis dorthin sind es auch wieder 600 km.

Etwa in der Hälfte der Strecke, vor dem Eingangstor zu Patagonien, passiert man einen Kontrollpunkt, der ausschliesslich der Fruchtkontrolle dient. Man darf keine Früchte nach Patagonien einführen wegen der Fruchtfliegen. Wir bezahlen wenige Pesos für das obligatorische Unterbodendesinfizieren. Ein paar Kilometer später kommt die nächste Kontrolle. Hier geht es um das Einfuhrverbot von rohem Fleisch oder Fleischprodukten.

Im  Vorratsschrank haben wir viele Konserven und Spaghetti. Verhungern werden wir also nicht.

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IMG_2478   Als wir am Leuchturm von “La Boca” , wie Balneario El Condor auch bekannt ist, ankommen, nutzen Gleitschirmflieger die gute Thermik über der Steilküste am Atlantik aus.
Nach der langen Fahrt vertreten wir uns erst einmal die Beine mit den Hunden und wandern der Steilküste entlang.   __SM9233
IMG_2492   Erich richtet die Eingangstür, was bei dem starken Wind nicht ganz einfach ist.
Am nächsten Morgen wandern Silvia und Mario zusammen mit Carmela am Leuchturm vorbei den schmalen Weg hinunter zum Strand.   __SM9235
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Der erste Moment, als wir um die Ecke kommen ist unglaublich.   __SM9266
__SM9245   Eine schier unglaubliche Zahl an Felsenpapageien brüten in den vielen Nistlöchern der Felsen.
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Tausende von Sittichen hausen hier.   __SM9279
__SM9286   Nähert man sich ihnen zu schnell, verlassen sie kreischend ihre Höhle.
Der Rundweg führt uns vom Strand hoch an die Ruta 1 zum Leuchtturm.   __SM9314
__SM9318   Am Nachmittag fahren wir der Steilküste entlang bis zur Seelöwenkolonie.
Es herrscht Ebbe und von einer Seelöwenkolonie ist weit und breit nichts zu sehen und zu riechen.   __SM9324
__SM9329   Vielleicht sind wir zur falschen Jahreszeit hier, oder die Tiere haben sich an einen anderen Ort verzogen.

Übernachtungsplatz: Faro Rio Negro

GPS: S 41 03.492’, W 62 50.427’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 302018
 
116_Gualeguaychu-YPF_Ruta_3   Früh morgens brechen wir auf. Wir fragen uns, wie der Verkehr und vor allem das Polizei- und Militäraufgebot bei Buenos Aires sein wird. Denn heute beginnt dort der G20 Gipfel.

Es scheint etwas mehr Militärpräsenz bei den Zahlstellen von Zárate zu haben, doch sonst merkt man nichts von den Sicherheitsvorkehrungen. Diese werden wohl die Innenstadt befreffen.

600 km fahren wir heute.

Scheini hat uns empfohlen statt der Lastwagen lastigen Ruta 3 weiter südlich auf die Strasse 51 auszuweichen. Diese fährt sich super, sie ist frisch geteert und verkehrsarm.
Leider braut sich ein Unwetter zusammen.
Es  ergiesst sich dann doch nicht so sintflutartig wie vor zwei Wochen.
Der Himmel tut sich bald wieder auf.
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Übernachtungsplatz: YPF an der Ruta 3

GPS: S 37 38.825’, W 59 51.577’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 292018
 
115_Paraiso_Suizo-Shell_Gualeguaychu   Wie haften einem Kaugummi gleich im Paraiso. Es fällt uns schwer, den Entscheid zur Abreise zu fällen. Die ruhige und gemütliche Umgebung gefällt uns. Viele Camper, die sich bei Heinz und Silvia aufhalten bestätigen uns dieses Kaugummi Phänomen.
Fertig jetzt! Wir sollten wieder einmal reisen, dafür sind wir hierher gekommen!
Rocky geht es heute gut, so dass wir mit guten Gewissen abfahren können.
Gestern Abend gab es zum Abschied von Wolfgang und Barbara ein leckeres Käsefondue im Restaurant. Silvia hat die perfekte Mischung gefunden.

Zum Fondue wollten wir natürlich alle drei gehen. Darum konnte niemand von uns auf Rocky aufpassen, um ihn daran hindern sich wieder aufzubeissen. Zum Schutz vor sich selbst, musste er einen Maulkorb tragen. Gut hat Silvia ihn schon vor einiger Zeit an den Maulkorb gewöhnt.

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__SM9230   Mit trägem Bauch bringen wir die letzten Utensilien vom Bungalow in das Wohnmobil. Das läppert sich ordentlich. Dabei dachte Silvia, sie wäre heute husch husch fertig mit einräumen.

Die Hunde ergeben sich in der Warterei.

Gegen 11 Uhr fahren wir ab. Um 18.15 Uhr erreichen wir die Grenze. Dieses Mal ist der Kühlschrank fast leer. Wir sind auf die pingelige Dame vom letzten Mal vorbereit.
Nach 10 Minuten sind ist alles erledigt. Niemand kontrolliert das Wohnmobil, niemand fragt nach den Hundepapieren. So kann es einem auch ergehen zu unserer grossen Freude.
Wir haben freie Fahrt über die internationale Brücke über den Grenzfluss Rio Uruguay.
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20181130_060250   Silvia kauft gleich im Supermarkt Carrefour noch ein, denn der Kühlschrank gähnt vor Leere. Anschliessend geht es direkt zu “unserer” Shell Tankstelle zum  übernachten. Heute baut sogar jemand sein Zelt auf.

Übernachtungsplatz: Shell bei Gualeguaychu 

GPS: S 33 06.123’, W 58 38.585’
Preis: Gratis
Strom: Ja (beim Shell Leuchtmasten)
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 132018
 
114_Shell_Gualeguaychu-Paraiso_Suizo   Es regnet wieder in Strömen. Vor der Abfahrt kontrollieren wir die Papiere für den Grenzübertritt. Es ist ein Glück, dass die Hundezertifikate zur Grenzübertretung noch 4 Tage gültig sind.
Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt überqueren wir die internationale Brücke Richtung Uruguay und befinden uns an der Grenze. Dort geht es zuerst zur Aduana, die stempelt unsere Pässe. Der Stempel ist zugleich Ausreisestempel für Argentinien und Einreisestempel für Uruguay. Das Touristen Visum dauert 90 Tage, die Fahrzeuge erhalten 12 Monate Aufenthaltsgenehmigung. Dann werden die Fahrzeugbewilligungspapiere für Uruguay erstellt. Dieses Mal war das eine ultra schnelle Abfertigung. Die Dame vom Zoll hat das definitiv nicht das erste Mal gemacht. Am Inhalt des Kühlschranks gab es nichts auszusetzen. Dieser war noch etwas leerer als bei dem letzten Grenzübertritt vor ein paar Tagen. Gekauft haben wir nichts in Argentinien. Die Papiere der Hunde wurden abgestempelt und los gehts. Warum nicht immer so einfach?   P1090897
__SM9190   Was für eine Freude als wir im Paraiso ankommen. Wir werden von Heinz und Silvia, Irmi und Peter, und Chu Peter herzlich empfangen. Peter hat extra wegen uns den eingezäunten Bungalow 1 geräumt und zieht mit Chu in den Bungalow 4 ein. Vielen dank Peter!

Wir räumen alle Schränke des Slideout aus. Es kann sein, dass der ganze Slideout demontiert werden muss.

Peter´s Wohnmobil ist auch da. Chu wandert zwischen Bungalow und Fahrzeug hin und her.   __SM9196
20181123_132259   Am Freitag fährt Erich wie ausgemacht in die UY Storage Werkstatt. Timo und Dirk disponieren ihre Termine so, dass Erich am Montag Nachmittag zur Reparatur in die Werkstatt bestellt wird.  Erich demontiert derweil die Sitzecke, alles ist bereit. Als er am Montag Mittag zur Werkstatt fährt, wird er auf Dienstag vertröstet und man will ihn bei der Reparatur nicht in der Werkstatt dabei haben. Das war aber anders ausgemacht. Etwas frustriert kommt Erich zurück. Er bastelt sich gleichentags mit Hilfe von Heinz ein Werkzeug mit dem er die Linoleumreste unter der Gleitschiene komplett entfernen kann. Erich sagt noch am Montag den Termin bei UY Storage ab.
Bei Gustavo in Montevideo lässt er eine Metallplatte für unter die Gleitschiene anfertigen und montieren. Yuhui, der Slideout funktioniert wieder einwandfrei! Und das in Eigenregie.
Bei einem Küchenbauer lassen wir uns für den grossen Schrank Schubladen einbauen. Unser bisheriges System mit Plastikkisten hat sich als kompliziert untauglich erwiesen.

Die Reparaturen nehmen jedoch kein Ende. Der Wasserhahn in der Küche tropft auch wieder. Mist!
Diesmal nimmt Erich sich der Sacher selbst an. Er erhält Unterstützung von Irmi-Peter und Heinz. Nach ein paar Tagen ist auch der Wasserhahn wieder dicht.

Auch der defekte Treppenmotor kann in Piriapolis repariert werden.

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P1090911   Carmela und Rocky toben sich am Baggersee aus. In wenigen Tagen und mit viel Geduld und List lernt Carmela schwimmen. Sie wird zu einer richtigen Wasserratte. Wer hätte das gedacht.
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__SM9188   Auf dem Campingplatz tut sich auch einiges. Aufsehen erregen der schwarze 23 Tönner von Peter und Gabi aus dem Kanton Schwyz. Auch die deutschen Auswanderer fahren ein grosses und vor allem hohes Wohnmobil.
Wir sind bald wieder reisefertig. Jedoch müssen die Hundepapiere neu gemacht werden. Silvia bestellt ihren Tierarzt Pancho ins Paraiso. Er hat allerlei zu tun heute.

Am anderen Tag fahren die beiden Silvias nach Pando zum MInisterio, um die Papiere amtlich beglaubigen zu lassen. Jetzt ist auch Peter mit Chu abreisefertig. Zusammen mit seinem Patenjungen Michi und dessen Freundin Sandra verlassen sie am Mittwoch das Paraiso für die grosse Reise gegen Süden.

5 Tage später sind  auch wir abreise bereit, dachten wir jedenfalls. Es soll anders kommen. Rocky verletzt sich ernsthaft an seiner Rute. Pancho muss notfallmässig vorbeikommen. Er verabreicht Rocky ein Schmerzmittel, denn Rocky hat sich bis auf den Nerv aufgebissen und erleidet grosse Schmerzen. Dann gibt es eine Antibiotikaspritze und ein Antiallergikum.

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P1090904   Auch am nächsten Tag, Dienstag, geht es Rocky nicht gut. Wir beschliessen, den Mittwoch noch abzuwarten. Und siehe da, es geht ihm etwas besser, das Antibiotika scheint zu wirken.
Sonnenaufgang   __SM9218

Übernachtungsplatz: Paraiso Suizo 

GPS: S 33 47.498’, W 57 29.569’
Preis: US$ 17.00
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 122018
 
113_Petrobras_Ruta_3-Shell_Gualeguaychu   Auch das noch!

Carmela geht es heute morgen gar nicht gut. Sie frisst nichts und erbricht sich andauernd. Sie hat grossen Durst, sie gibt das getrunkene Wasser immer wieder von sich. Als sie dann auch noch Blutdurchfall hat, müssen wir einen Tierarzt organisieren.
Der nette Tankwart ruft für uns heute am Sonntag den Notfalltierarzt. Rodrigo von der Veterinaria Santa Rita auf den Platz. Er ist innert 15 Minuten bei uns an der Tankstelle.
Nach einer kurzen Anamnese kommen wir zum Schluss, das Carmela etwas Verdorbenes gegessen oder aus einer Pfütze getrunken hat.
Rodrigo verabreicht Carmela eine Spritze mit Antibiotika, eine gegen interne Parasiten und eine zur Kreislauf-stärkung.
Gegen den frühen Mittag geht es Carmela schon wieder viel besser. Sie bekommt nur kleine Schlucke zu trinken. Der Tierarzt gibt uns grünes Licht zum Weiterfahren.

Mario hält Silvia wach und bei Laune. Die beiden wechseln sich ab beim Fahren.   P1090887
P1090895   Das Fahren auf den Strassen rund um Zárate, das zur Agglomeration von Buenos Aires gehört, erfordert grosse Konzentration. Das Navi von Erich scheint nicht synchron mit dem Navi vom Suzuki zu sein. Trotz eines kurzen Umwegs kommen wir schnell auf die anfangs schlechte Autobahn Richtung Gualeguaychu.

Übernachtungsplatz: Shell bei Gualeguaychu 

GPS: S 33 06.123’, W 58 38.585’
Preis: Gratis
Strom: Ja (beim Shell Leuchtmasten)
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 112018
 
112_YPF_Ruta_3-Petrobras_Ruta_3   Wir wollen den Kopf nicht hängen lassen.

Letzten Abend haben wir unsere Telefone heiss laufen lassen. Roberto Gibert aus Cordoba hat sich wie erwartet bereit erklärt, das Slideoutproblem zu lösen, getreu seinem Motto: “Es gibt für alles eine Lösung”. Der Plan war, dass Erich mit Mario nach Cordoba gefahren wäre, und Silvia wäre mit den Hunden zurück nach Uruguay gefahren. Dort hätte sie eine geeignete Unterkunft für die Hunde im Paraiso gehabt. Dieser gute Plan scheiterte daran, dass das Auto auf Erich eingelöst ist und Silvia nicht über die Grenze gekommen wäre.

Die allerbeste beste Lösung fand sich in einem Gespräch mit Heinz. Er hat eine Werkstatt gefunden, unweit vom Paraiso entfernt, die dieses Problem lösen kann. Heinz vereinbart direkt einen Termin für kommenden Freitag. Silvia vom Paraiso Suizo reserviert für uns einen Bungalow.

Nun ist die Fahrtrichtung klar, wir fahren auf allerschnellstem Weg wieder zurück nach Uruguay.

Unfassbar.

Übernachtungsplatz: Petrobras San Miguel del Monte

GPS: S 35 23.294’, W 58 48.555’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  P1090878
Nov 102018
 
111_San_Antonio_de_Areco-YPF_Ruta_3   Wir sind bis nach San Antonio de Areco gefahren, um das grösste traditionelle Gauchofestival Argentiniens in diesem Ort zu besuchen.
Die Wetterprognosen sind für das Wochenende sehr schlecht, Dauerregen ist gemeldet.
Wir erfahren von den Campern Robert und Anna ( die beiden Österreicher haben wir im Paraiso Suizo kennen gelernt), dass das Fest auf nächstes Wochenende verschoben wird. Solange möchten wir hier nicht ausharren. Wissen wir doch, dass sich dieser Campingplatz bei Starkregen in einen Sumpf verwandelt.

Um 10 Uhr morgens, es fängt schon leicht zu regnen an, ist unser Entscheid gefällt, wir brechen auf und fahren weiter gegen Süden.

Vor uns baut sich die Schlechtwetterfront auf.   P1090874
P1090872   Auf einmal giesst es wie aus Kübeln. Sogar der schnellste Lauf des Scheibenwischers vermag die Wassermassen auf der Windschutzscheibe nicht wegzuwischen.
Nach 30 Minuten hört der Sturzbach aus den Wolken endlich auf.

Den für die heutige Etappe geplanten Halt auf dem Camping Municipal in Azul lassen wir aus. Wir sind so frisch, dass wir noch etwa 100 km weiter fahren. Schnellstmöglich wollen wir nach Süden kommen. An einer YPF Tankstelle machen wir für heute Schluss mit der Fahrerei.

Mario und Silvia machen mit Rocky und Carmela eine Erkundungsrunde auf dem Platz , währenddessen Erich das Wohnmobil wohnbereit macht.

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20181110_194352   Das heisst, er fährt den Slideout aus und legt die Schutzmatten über den Boden. Heute klemmt jedoch etwas beim Slideout ausfahren. Erich untersucht die Ursache und würde am liebsten im Boden versinken, als er sieht, was passiert ist. Der Bodenbelag aus Linoleum ist gerissen und hat sich unter der Gleitschiene des Slideouts verfangen, nichts geht mehr. Erich versucht die Fetzen unter der Gleitschiene zu lösen. Der Platz zwischen der Metallplatte und dem Boden ist jedoch sehr schmal und macht diese Aktion ohne geeignetes Werkzeug unmöglich. Nach einigen Stunden gibt er auf. Wir müssen zu einer Wohnmobil Werkstatt, die sich mit Slideouts auskennen, so können wir nicht weiter reisen.

Übernachtungsplatz: YPF an der Ruta 3

GPS: S 37 38.825’, W 59 51.577’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 092018
 
110_Playa_el_Calabres-San_Antonio_de_Areco   Früh brechen wir heute auf, denn die zu fahrende Strecke nach San Antonio de Areco ist mit 470 km ziemlich weit.
Der Tag ist wunderschön, heute wird es wieder sehr heiss.
So weit wir blicken können, sehen wir nur Getreide- und Weideflächen.
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P1090857   Auf den Strassen trifft man ab und zu auch Einspänner.
Den Zoll haben wir nun hinter uns, wir befinden uns mit fast leerem Kühlschrank auf argentinischem Boden. Die strenge argentinische Zollbeamtin hat viele gekochte Lebensmittel konfisziert. Sogar die hartgekochten Eier, die normaler-weise bei einer Grenzüberquerung erlaubt sind, hat sie in den Abfalleimer geschmissen. Was jetzt genau eine Gefahr vor Bakterien sein soll, war nicht nachvollziehbar. Wir kommen zum Schluss, dass man an der Grenze immer der Willkür jedes einzelnen Beamten ausgeliefert ist.   P1090862
P1090864   Warum man sogar die Bestätigung des negativen Leishmaniosetests der Hunde für die Einreise nach Argentinien sehen wollte, ist unverständlich. Diese Bestätigung ist nur für Uruguay wichtig, da es das einzige südamerikanische Land OHNE Leishmaniose ist.

Nicht nur wir sind müde, als wir am Spätnachmittag den Campingplatz in San Antonio de Areco erreichen.

Übernachtungsplatz: Camping Club River Plate

GPS: S 34 14.396’, W 59 29.323’
Preis: hat niemand Geld verlangt
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 082018
 
109_Paraiso_Suizo-Playa_el_Calabres   Wir nehmen die Umfahrung von Montevideo und gelangen an einem sehr heissen Tag und 260 km Fahrt nach Colonia del Sacramento.
Drei Tage vor unserer Abreise begleiten wir Irmi und Peter für verschiedene Erledigungen nach Punta del Este.

Irmi spendiert uns allen ein Eis, kein kleines Eis, sie bestellt direkt zwei Kilo von der leckeren Erfrischung. Scheinbar haben wir Gleichgesinnte in Irmi und Peter gefunden.

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20181105_123420   Auf der Hafenmauer der Playa Mansa ( der sanfte Strand) sitzend, geniessen wir das Eis und die Aussicht. Es ist so lustig mit den Beiden.
Mario hält derweil mit den Hunden vor dem Bungalow 4 die Stellung.   IMG_2464
20181106_100725   Am nächsten Tag gehen die zwei Silvia’s und Irmi nach Atlántida ins Tienda Inglesa einkaufen. Der Supermarkt ist mit einem grossen Coop vergleichbar. Nach dem Grosseinkauf haben sich die drei Damen einen Kaffee im Restaurant verdient.
Am Abend gibt es Pizza im Restaurant “El Sueño”. Silvia und Heinz erfüllen Mario den Wunsch nach der weltbesten Pizza vor unserer Abreise.

Heinz heizt den Pizzaofen ordentlich ein.

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P1090838   In lustiger Runde warten wir bis der Ofen heiss genug ist, um die weltbeste Pizza zu backen.
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Am 8.11. reisen wir froh gelaunt ab. Wir fahren 260 km bis nach Colonia del Sacramento.

Colonia del Sacramento ist die älteste Stadt Uruguays. Sie wurde 680 von den Portugiesen gegründet und später von den Spaniern erobert. Sie zeichnet sich durch die vielen Bauten im Kolonialstil aus und wurde  zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

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__SM9140   Der historische Stadtkern ist geprägt von den vielen Gässchen mit Kopfsteinpflaster. Zu den Sehenswürdig-keiten gehören der Leuchtturm und das Casa rosada, die Bastion, der Plaza de los Torres, die Kirche Matriz de Santísimo und die hübschen Gässchen.
Wir haben Carmela auf unseren Ausflug mitgenommen. Auch für sie ist der Stadtrundgang sehr spannend. Sie entdeckt die historische Altstadt mit der Nase, was auf Dauer auch ziemlich anstrengend ist.   __SM9145
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Unser Auto haben wir direkt am Rand der Altstadt geparkt, Es ist purer Zufall, dass ein Eiscafe nebenan ist.   __SM9161

Übernachtungsplatz: freies Stehen an der Playa el Calabres

GPS: S 34 28.085’, W 57 47.905’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Nov 042018
 
IMG_2444   Wie wunderbar sind die kräftigen Farben des Frühlings. Überall fangen die Pflanzen in ihrer Vielfalt an zu erblühen. Beinahe jeden Tag entdeckt man eine neue Farbe. Die Wärme des nahenden Sommers kitzelt die Pflänzchen, damit sie sich in ihren Farben und Gerüchen präsentieren. Mit dem betörenden Duft der Blumen kommen auch die Bienen und Kolibris.
Die Tierwelt erfreut sich an Familienzuwachs. Die Vögel müssen sehr gut aufpassen, dass die Leguane nicht die Bodennester plündern. Mit lautem Geschrei und wildem Fliegen versuchen sie die Räuber zu verjagen.
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IMG_0342   Die Leguane paaren sich-
Heinz hat die braune Nena von einem rassigen Hengst decken lassen. In 10 bis 11 Monaten gibt es dann hoffentlich ein Fohlen.   IMG_2445
IMG_20181015_093428   Rocky lassen wir in Maldiônado von der Tierärztin Lopez röntgen. Das Hinken wird immer stärker, meist entlastet er das linke hintere Bein. Es stellt sich heraus, dass er 4 ältere Bandscheibenvorfälle hat, die auf die Nerven im Wirbelkanal drücken. Operieren kann man nicht mehr, aber die Schmerzen behandeln. Ausserdem ist Schonen angesagt, d.h. nicht im tiefen Sand laufen, nicht im Meer mit den Wellen baden, dafür im Baggerseee.
Silvia klagt auch schon seit Monaten über Schmerzen im linken Bein. Da diese in den letzten Wochen immer schlimmer wurden, geht sie auch zum Arzt. Das MRI ist eindeutig. Silvia hat zwei ältere Bandscheibenvorfälle im unteren Lendenwirbelbereich. Zunächst wird konservativ behandelt mit schmerz- und entzündungshemmenden Tabletten. Sollte nach vier bis sechs Monaten keine Besserung auftreten, sollte sie sich operieren lassen. Zum Glück können wir nun doch eine Weile weiter reisen.   IMG_20181023_132213
Party Time

Party Time

  Am 23.10. hat Heinz Geburtstag. Silvia hat heimlich einen Überraschungsapero organisiert. Damit Heinz davon nichts mitbekommt findet das Fest bei seinem österreichischen Nachbarn statt. Thomas (unten ganz links im Bild, mit dem grauen Gilet) hat für Heinz eine gut gestärkte Schwarzwälder Kirschtorte gebacken. Mmh war die lecker. Die verschiedenen Apero Schnittchen hat Silvia bei […]

Verschiedene Reparaturen

Verschiedene Reparaturen

  Bei Julio in Montevideo lassen wir den kaputten Wasserhahn gegen einen Neuen ersetzen. Ebenso ersetzen wir das Kunststoff-WC durch eine neue Keramiktoilette, in der Hoffnung, dass der Syphon nun hält, was er verspricht. Die Treppe, welche in Cordoba neu eingebaut wurde, ist bereits wieder kaputt. Offensichtlich gibt es da eine Schwachstelle. In einer mechanischen […]

108. Etappe: Dayman – Paraiso Suizo

108. Etappe: Dayman – Paraiso Suizo

  Wieder stehen wir früh auf. In Daymán schläft noch alles.Wir kommen gut voran. Auf halbem Weg machen wir eine Mittagspause. Gegen 17 Uhr erreichen wir das Paraiso. Bei dem herzlichen Empfang fühlen uns wie zu Hause. Silvia gibt uns den grossen Bungalow 1. Wie der Bungalow 4 hat dieser eine Küche, aber keinen eingezäunten […]

107. Etappe: Posadas – Dayman

107. Etappe: Posadas – Dayman

  Wir stehen bei Sonnenaufgang auf, um auf dem schnellsten Weg nach Uruguay zu fahren. Bei Heinz und Silvia haben wir uns für übermorgen Abend angemeldet. Zwei Tagesetappen à ca. 600 km liegen vor uns. Wenn wir zügig fahren, erreichen wir heute vielleicht noch den schönen Platz am See in Uruguay: den Lago Andresito   […]

106. Etappe: Loreto – Posadas

106. Etappe: Loreto – Posadas

  Wir haben einen Wasserschaden! Den können wir hier in der ländlichen Gegend nicht beheben. Die Ursache der Überschwemmung ist der innen gebrochene Wasserhahn in der Küche. Hat da Silvia im Eifer zu viel gewürgt? Der Hahn ist ziemlich empfindlich, er ist aus Plastik. Auch Antonio, der Allround- und Sicherheitsmann vom Besucherzentrum Loreto kann den […]

105. Etappe: Santa Ana – Loreto

105. Etappe: Santa Ana – Loreto

  Nur 10 km weiter westlich befindet sich die Jesuitenreduktion “Nuestra señora de Loreto”. Auch sie gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Provinz Misiones in Argentinien ragt wie ein Daumen weit nach Brasilien und Paraguay hinein. Rote Erde, tiefgrüner Urwald, tosende Wasserfälle in Iguazu und geheimnisvolle Kirchen machen das leicht hügelige Misiones aus.     Loreto […]

104. Etappe: Alvear – Santa Ana

104. Etappe: Alvear – Santa Ana

  In der argentinischen Grenzstadt Posadas, am Rio Parana gelegen, füllen wir unseren fixen Gastank an einer  Propangastankstelle auf. Die entsprechenden Adapter hat Erich dabei. Auf der Ruta 12 fahren wir bis zum Abzweiger zu der Jesuitenreduktion bei Santa Ana ein kurzes Stück dem Grenzfluss Rio Paraná entlang.(”Reducción” ist das spanische Wort für Siedlung oder […]

103. Etappe: Termas de Daymán, Uruguay – Alvear, Argentinien

103. Etappe: Termas de Daymán, Uruguay – Alvear, Argentinien

  Es ist ein Katzensprung bis zur Grenze. 100 Tage sind Silvia und Erich bereits in Uruguay. Damit hat es nun ein Ende, heute geht es hinüber nach Argentinien. Unser Ziel in Argentinien sind die Wasserfälle des Rio Iguazu. Bis dorthin sind es noch 900 km. Auf halbem Weg wollen wir noch die Jesuitenreduktionen besuchen. […]

102. Etappe: Lago Andresito–Termas de Daymán

102. Etappe: Lago Andresito–Termas de Daymán

  Unterwegs nach Norden halten wir am Thermalbad von Daymán, das zum Ort Salto gehört.In der Winterzeit sind die zahlreichen Thermalbäder in dieser Gegend die beliebtesten Urlaubsziele der Uruguayos. Silvia und Heinz haben uns einen Besuch eines dieser Thermalbäder sehr empfohlen. Am Kreisel an der Ruta 3 nehmen wir die dritte Ausfahrt und finden uns […]

101. Etappe: Paraiso Suizo – Lago Andresito

101. Etappe: Paraiso Suizo – Lago Andresito

  Am fünften Tag im Paraiso brechen wir wieder einmal auf, um zu reisen. Die Fahrräder lassen wir bei Heinz zurück, denn die defekte Elektronik der Anhängekupplung konnte nicht repariert werden. Wir lassen uns ein neues Teil von Vreni und Peter aus der Schweiz mitbringen. Die beiden haben ihre Südamerika Reise für einen Heimaturlaub unterbrochen […]

Unerwartete Testfahrt

Unerwartete Testfahrt

  Es ist soweit! Die Werkstattbesuche in Montevideo bei der Mercedes Garage und bei Julio dem Wohnmobilhersteller haben ein Ende gefunden. Die undichten alten Solarpanel hat Erich am Tag vorher noch abgedichtet. Bei Silvia und Heinz genossen wir am  Vorabend ein feines Raclette in der Beiz. Die Reiselust hat uns wieder gepackt, los geht es.Jetzt […]

Winter im Paraiso Suizo – Impressionen – 29.6. – 26.9.2018

Winter im Paraiso Suizo – Impressionen – 29.6. – 26.9.2018

  Es ist Winter in Jaureguiberry. Die Temperaturen bewegen sich zwar nicht im Minusbereich, aber für einen morgendlichen Frost reicht es im Juli trotzdem. Drei Monate sind wir an diesem traumhaften Platz im Paraiso Suizo. Mitte Juli reist Marcel in die Schweiz. Dann warten wir auf die Ankunft von Mario Ende August. Mitte September kommen […]

100. Etappe: Santa Catalina – Paraiso Suizo

100. Etappe: Santa Catalina – Paraiso Suizo

  Im Laufe des Nachmittags erreichen wir das Paraiso Suizo.Der Kreis hat sich geschlossen.Silvia, Erich und die Hunde ziehen in den Bungalow mit Hundeauslauf ein.Marcel wohnt bis zu seiner Abreise in 13 Tagen im Streuner, Die Fahrzeuge werden aussen und innen einer gründlichen Reinigung unterzogen. Das Postauto wollen wir verkaufen. Es ist so eingerichtet, dass […]

99. Etappe: Gualeguaychú, Argentinien – Santa Catalina, Uruguay

99. Etappe: Gualeguaychú, Argentinien – Santa Catalina, Uruguay

  Mittags sind wir am Zollgebäude Argentinien/Uruguay. Die gewohnten Formalitäten werden erledigt. Anschliessend schaut ein uruguayanischer Zöllner in die Fahrzeuge. Zum ersten Mal auf unserer Reise wird das offene Hundefutter beschlagnahmt. Über das 15kg Reservepaket in der grossen Futterkiste schweigt Silvia. Der Herr ist im Moment sowieso abgelenkt, als er den grossen Glacevorrat im Tiefkühlfach […]

98. Etappe: YPF km296 RN14 - Gualeguaychú

98. Etappe: YPF km296 RN14 – Gualeguaychú

  Wir sind nahe der Grenze zu Uruguay. Bevor wir nach Uruguay reisen, muss Silvia die amtlichen Papiere für die Hunde bei der Senasa erstellen lassen.Da die Senasa nachmittags geschlossen ist, fahren wir am anderen Morgen in die Stadt. Vor 2 Jahren waren wir schon einmal bei diesem Amt. Silvia ist sehr überrascht, als die […]

97. Etappe: Santo Tome - YPF km296 RN14

97. Etappe: Santo Tome – YPF km296 RN14

  Regen und Nebel sind bis mittags unsere ständigen Begleiter. Rocky und Carmela kommen bis mittags nicht zum Zug. Als sich die Sonne zeigt und am Rande des Pannenstreifens ein breit gemähter Wiesenabschnitt ist, halten wir für eine Bewegungspause bis wir unseren Übernachtungsplatz bei der YPF Tankstelle  ansteuern.     Die Umgebung der Tankstelle ist […]

96. Etappe: La Libertad vor Iguazu – Santo Tome

96. Etappe: La Libertad vor Iguazu – Santo Tome

  Marcel hat mit dem Besuch der fantastischen Iguazú Wasserfälle alle Häkchen gesetzt auf seiner “To do – Liste”.Er fliegt demnächst von Montevideo, Uruguay, zurück in die Schweiz. Jetzt ist wieder Kilometerfressen angesagt, bis wir an der argentinischen – uruguayanischen Grenze in Gualeguaychu sind. Bis Posadas bleiben wir auf der Strasse 14 und bewegen uns […]

95. Etappe: Posadas - La Libertad vor Iguazú

95. Etappe: Posadas – La Libertad vor Iguazú

  Die gigantischen Wasserfälle von Iguazú will Marcel noch gesehen haben bevor er zurück in die Schweiz kehrt.     Mit dem Zug des Nationalparks fahren wir 7 km bis zur Endstation namens Garganta del Diabolo (Teufelsrachen). Wir laufen 1 km auf einem Steg über den unglaublich breiten Rio Iguazú. Unterwegs begegnet man Waschbären, die […]

94. Etappe: Itati – Posadas

94. Etappe: Itati – Posadas

  In Posadas herrscht reger Betrieb. Die Strassen werden von Vespafahrern dominiert. Sie kommen von allen Seiten, unberechenbar scheint uns die Verkehrssituation. Beim Tierarzt Juan der Tierarztpraxis Itatí kann der für Uruguay verlangte Leishmaniosetest innert einer Stunde gemacht werden. Die Hunde werden vorschriftsgemäss gegen interne und externe Parasiten behandelt. Wir erhalten anschliessend je ein Gesundheitszertifikat. […]

93. Etappe: Malabrigo - Itatí

93. Etappe: Malabrigo – Itatí

  Tankstellen sind oft eine gute Wahl für eine Übernachtung. Sie sind in der Regel beleuchtet und gut bewacht. Die grossen Parkplätze sind für die LKW Fahrer essentiell. Das kommt uns zu Gute. Übernachtungsplatz: Oil Tankstelle Itatí GPS: S 27 20.965’, W 58 14,045’Preis: GratisStrom: NeinWasser: Jein, vis à vis bei der Statue VirgenWiFi: NeinBig […]